Band


Unser Musikprojekt startete im Frühjahr 20IMG_116410 als kleine Gruppe von vier Leuten, von denen keiner ahnen konnte, dass es in den folgenden zwei Monaten zu einem Mammutprojekt mit 12 festen Bandmitgliedern und bis zu 20 Gästen heranwachsen würde. Wir nannten uns „Bülbül Manush“ (Nachtigallen (türkisch) – Menschen (romanes)) und basteln seitdem Klänge des Orient und Balkanbeats mit Funkelementen, und was uns sonst gerade einfällt, zusammen.

In spring 2010 our music project started as a small group of four people. At this time, none of us could imagine that only two months later it would turn out to be a giant band with 12 members and up to 20 additional guest musicians. We called ourselves “Bülbül Manush” (Nightingale (Turkish) People (Romany)) and mix Oriental sounds and Balkan beats with funk elements and other influences.

Yıl 2010. Mevsimlerden bahardı. Müziğe gönül vermiş dört kafadardı yola çıkanlar. Grubun adı ‚Bülbül Manush‘ oldu. Sonra yazın sıcak günleri geldi. Onlar 12 kişi olmuşlardı. Sadece onlar değil, dinleyenleri de çoğalıyordu. ‚Bir rüzgar olduğu‘ söyleniyordu yaptıkları müziğin. Bir rüzgar ki, güneşin doğduğu yerlerden esip balkanlara ulaşan, kucaklaştığı halklardan nice yeni rengi alıp avrupanın göbeğine taşıyan. Bülbül Manush hep yollarda olacak: Geçmişten geleceğe.“



vonhintenAlessandro Dargenio (guitar), Alexander Del Medico (bass, guitar, vocals), Benjamin Bayerlein (trumpet, backpipe, vocal), Daniel Bassing (sound, recordings), Felix Schmidt (drums, percussion), Ferdinand Fischer (trumpet, flugelhorn), Johannes Kugler (cello), Julia Verdenhalven (sax), Julia Heß (lead-vocals, flute), Oleksii „WindMill“ Sukhodolskyi (percussion, darbuka, guitar, vocals), Ozan Yüksel (drums, percussion, oud, bağlama, vocals) Sascha Daniel (keyboard, piano, synth.), Sebastian Sterzinger (trombone),



Alessandro

AlessandroUnsere „graue“ Eminenz, Stimme der Vernunft, ruhespendende Konstante und einer unserer vier Gründungsmitglieder. Zu schätzen ist seine Eigenschaft, meistens nicht viel, aber wenn einmal, dann vernünftige Sachen zu sagen und damit den chaotischen Haufen auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Kriegt sich unsere Truppe beim Arrangieren mal wieder zu heftig in die Haare, so hört man ein sonores „Leute, bleibt ruhig“. Des Weiteren unser kunstfertiger Minimalist an der Gitarre und der einzige, der unsere inoffizielle Bandbiographie erzählen kann und darf!



Alexander

AlexanderDer Mann am Bass, dem es nicht zu hart sein kann, denn bevor er in den „Hippiesound“ einstieg, spielte er lieber (und erfolgreich!) in mehreren anderen Bands, die der härteren Musik frönten. Für BBM aber kündigte er alle diese über Nacht und widmet sich fortan der Mission, die „Hippiemusik“ etwas progressiver werden zu lassen. Ob es ihm gelingt sei eure Entscheidung, immerhin hat er uns schon etwas nordische Folklore näher gebracht. Ansonsten prädestiniert für und aktiv in Management, organisatorischer Planung und Beförderung des chaotischen Haufens, was ihn sicherlich schon das eine oder andere graue Haar kostete.



Aljoscha

AljoschaDer Junge mit der Darbuka und eines unserer vier Gründer. Kann nicht nur Trommelkreis machen, sondern auch singen und strebt an, der neue Star im ukrainischen Hip-Hop zu werden. Ob er nun gerade in Indien oder an der Ostsee arbeitet (seinem Job sei Dank), jettet und düst er regelmäßig nach Hause zu den Bülbüls, um seinen Heimaturlaub im Proberaum oder on stage zu verbringen. Bald (er übt schon fleißigst) an einem neuen Instrument zu hören – lasst euch überraschen! Zuständig für die authentischen Ideen des Arrangements und seine berüchtigten Tanzeinlagen. Bekam letztens endlich seine ersten Unterhosen auf die Bühne geworfen…



Benjamin

BenjaminWurde beim Dudelsackspielen im Schlossgarten für die Band entdeckt. Später stellte sich erfreulicherweise auch noch heraus, dass er sehr gerne und gut Trompete, Posaune und Gitarre spielt. Neben all diesen Talenten aber auch unser Pragmatiker, der sich in letzter Sekunde vor dem Auftritt noch um liegengebliebene Instrumente, Getränke und Musiker (sic!) kümmert und in letzter Minute zum Bestimmungsort fährt und das schon jahrein, jahraus ohne Murren und Knurren. Ein gutes Beispiel dafür, dass Weisheit keine Frage des Alters ist, als unser „Jüngster“ ist er Mitglied der nächtlichen Notfall-„Ältestenratsitzungen“, welche oftmals erforderlich sind und geschätzter, pragmatischer Problemlöser. Das er zu allem Überfluss auch hervorragend singen kann, überraschte ihn wahrscheinlich genausosehr wie uns.



Daniel

DanielWie wir schon mal erwähnten: Der Mann, ohne den wir so klingen würden wie Händel auf Crystal Meth. Er schloss sich uns nach unserem dritten Auftritt, bei dem soundmäßig so ziemlich alles, was schiefgehen kann, auch schiefging, an: „Hey Leute, ihr seid echt nett, darf ich euren Sound machen?“ Ein Angebot, das wir nicht ablehnen konnten. Seitdem mischt Daniel, der (und das könnt ihr natürlich nicht wissen) übrigens auch hervorragend Bass spielen kann, nicht nur unseren Livesound, sondern verbringt seine Sommermonate fast ausschließlich im Studio, wo er die Bülbül-Aufnahmen mitproduziert! Dem Mann, der eigentlich nie auf der Bühne zu sehen ist, ohne den es aber weder tolle Bülbül-Sounds noch eine CD geben würde: Ein dreifach Hurra!



Felix

Felix
Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Proberaum wirbelt unser Felix stets hinter seinen Gerätschaften herum, beklöppelt alles, was Bumm oder Tschak macht und ist dabei meistens ordentlich kreativ. Und das so lange und ausdauernd, als hätte er einen ganzen Sack Batterien verschluckt. Und falls er – was selten passiert – mal gar nichts findet, was er mit Sticks bespielen kann, wirbelt und tanzt er einfach nur so herum und beglückt uns und euch auf diese Weise. Letztens gab es eine Premiere und er musste sich auf unser Drängen hin das erste Mal ans Mikrofon stellen und ist, zu seiner eigenen Überraschung auch als Sänger eine Stimmungskanone…



Ferdinand

FerdinandEr ist oft „schuld“ daran, dass wir unsere Songs dann doch noch mal ein drittes, viertes oder gar fünftes Mal proben müssen, denn unser Ferdl ist (glücklicherweise) Perfektionist und sein Gesichtsausdruck ein höchst zuverlässiger Indikator für die technische Qualität unserer Werke. So liefert er nicht nur fetzige und gefühlvolle Trompetensounds sowie neue Songs, sondern sorgt auch für den oft nötigen Gegenpol für den „manchmal“ bierschwangeren Optimismus. Proben wir aber nicht, so ist er ein höchst fröhlicher Zeitgenosse und seine WG dank seiner Dachterrasse und mehr noch seiner Gastfreundschaft immer die erste Wahl für unsere Weihnachts-, Oster-, Geburtstag- und Bandfeiern.



Johannes

JohannesSpielt als einziger ein „richtiges“ Instrument. Wenn er nicht gerade das Ende der Welt bereist (und das macht er häufig), dann sorgt er in Proben und auf der Bühne für sanfte aber noch häufiger für fetzige Celloklänge, die er, ohne dass es der Rest der Band so richtig mitkriegt, so kunstfertig einbaut, dass man oft erst dann bemerkt, was er geschaffen hat, wenn seine Stimme mal aufgrund seiner Reisetätigkeit im Gesamtklang fehlt. Solider Arrangeur. Und feiert nach den Konzerten selbst dann noch, wenn die anderen schon wieder aus dem Nachtschlaf erwachen!



Jule

Jule
Nach Irrungen und Wirrungen – so weilte sie lange in Berlin und Prag – erklärte Jule zu unserer großen Freude Erlangen zu ihrer neuen Wahlheimat und wurde ein neues Bülbül. Mit im Gepäck hatte sie zuerst nur ein einziges Saxophon, mittlerweile schleppt sie immer mehr von diesen Dingern mit sich herum und auf die Bühne. Auch sicherte sie sich rasch einen Platz unter den „guten Seelen“ in unserem Chaoshaufen und ist aufgrund ihrer Beharrlichkeit schuld daran, dass ihr um vier Uhr früh oft die Möglichkeit habt, auch mit bereits etwas „After-Show-Party-müde“ gewordenen Bülbüls noch anstoßen zu können…



Julia

Julia
Julia kann für eine Fränkin nicht nur hervorragend Deutsch sprechen, nein, sie singt auch noch in so vielen Sprachen, dass wir, müssten wir sie ersetzen, mindestens acht Sängerinnen einstellen müssten! Selbst die Babypause konnte Julia kaum bremsen und hielt sie nur kurze Zeit davon ab, auf der Bühne herumzuwirbeln. Ansonsten Vermittlerin bei allerlei Bandkrach, zuständig für gute Laune, das Malen und Konzipieren von Banner, Plakaten und Artwork.



Ozan

ozanWenn er gerade nicht am Schlagzeug sitzt oder Publikum und Mitmusiker mit Gesang „beglückt“ (bis er Gesangsunterricht nimmt, hat er seitens der Band Singverbot!), klebt er am Handy und telefoniert entweder mit Veranstaltern, Presse, Agentur, anderen Bülbüls oder sonst irgendwem. Initiator und einer der vier Gründer des Haufens. Zuständig für immer wieder neue Ideen, verwegenen Ausbau, Optimismus, Gesamtorganisation und die manchmal überbordende lobende Motivation von den anderen, was ihm einen komischen Beinamen einbrachte. Besitzt nicht das beste, dafür aber ein umso interessanteres Namensgedächtnis. Liebt es, die BandkollegInnen durch sehr, aber auch wirklich sehr knappe Termine immer wieder in Stress zu bringen. Wenn’s so weitergeht, zieht er wahrscheinlich bald mit Daniel zusammen im Studio ein.



Sascha

Sascha
Sascha, der vor längerer Zeit zu uns stieß, zieht stets ein riesiges rotes „Klavier“ mit unendlich vielen Tasten darauf durch die Gegend. Das Ding ist so irre schwer, dass die Mit-Bülbüls beim Auf- und Abbau lieber das Schlagzeug schleppen…
Nun blickt er selber wahrscheinlich genauso oft verwundert drein wie wir, wenn er seinem Instrument durch wildes Drehen an allen Knöpfen neue und ungeahnte komischste Töne entlockt. Und zwar erfreulicherweise derart komische Töne, dass unser Bülbül-Sound erst mit diesen zu einem Gesamtkunstwerk vollendet wird. Unter uns Bülbüls läuft Saschas Bühnenperformance immer als freudiger „Geheimtipp“; seine Soloeinlagen verhelfen unserem Klanggulasch zu der genau richtigen feurigen Würze…



Sebastian

Sebastian
Gerade noch standen wir an einer Bar und beklagten uns, wo wir eine Posaunenverstärkung herbekommen könnten, da beteiligte sich ein zufällig anwesendes Mädchen am Tresen an unserem Gespräch: Sie kenne da einen Posaunisten, dieser sei sehr gut und auch „recht nett“. Also luden wir diesen jungen Mann namens Sebastian zur Probe ein und fragten uns, ob er wirklich so gut sei, wie er angepriesen wurde. Anscheinend aber war dies eine Fehlinformation gewesen, denn der Mann war noch viel besser als angekündigt. Und als hätten wir nicht schon genug Probendisziplin-propagierende Bülbüls in der Gruppe, setzte er noch einen drauf und wedelt uns mit seiner Posaune Tonfolgen vor, dass einem Hören und Sehen vergehen kann. Zum Glück stimmte auch die andere Ankündigung unserer Barbekanntschaft, denn „nett“ ist er auch, unser Sepp. Für die einen ein „kleiner Bruder“, für die anderen ein „witziger, dufter Kerl“, für wiederrum andere ein „verstehender Frauentyp“. Und auf unseren After-Show-Partys ein Stimmungsgarant. An die Damen jedoch, die sich jetzt für Sebäs auf dem nächsten Konzert in Schale werfen wollen: Vergesst es, die Dame an der Bar hat ihn sich schon längst geschnappt…


Gastmusiker

Annika Sterzinger (alto sax, clarinet) – Sami Alijaj (percussion, darbuka) – Alev Yesil (vocals) – Gilbert Yammine (kanun) – Stas Morozov (soprano sax) – Thomas Wolff (guitar) – Lea Baierlein (clarinet) – Udo Schwendler (clarinet) – Ömer (clarinet) – das projekt sÜnfonie – Katja Zenk (vocals) – Senem Dilara Birinci (vocals)


Ehemalige

Peter (trombone), Judith (clarinet), Marie (accordeon), Lorenz (keyboard)



Photos

  • Katharina Del Medico
  • Bernd Böhner
  • Julian Kirschner; Julos.TV

Design

  • Artwork & Logos: Sigrid Hofmann
  • Graphic Design: Julia Heß, Katharina Del Medico
  • Web-Design: Johannes Kugler, Ferdinand Fischer